Ende der fünfziger Jahre führte Lehrer Wenzl bereits Skikurse für seine Buben durch. 
Dies bildete den Grundstock für den Skisport in Fürstenstein.
Durch seine guten Beziehungen und durch seine vorbildliche Initiative konnten schon damals zwei Sportler, Josef Dankesreiter und Georg Schober, zu einer Übungsleiterausbildung nach
Bayrisch Eisenstein geschickt werden. Auch an Skirennen beteiligte man sich, so z.B. im Jahre 1955
beim Bezirksjugendskitag in Frauenau, sowie an weiteren verschiedenen Rennen. Aus diesem Kreis bildete sich eine Sportgruppe, die dann zur Sparte Skisport im Sportverein Fürstenstein führte.

"Alter Pressebericht von 1964"

Dank der Unterstützung des SV Fürstenstein weitete die Skisparte ihre Aktivitäten auf Gauebene aus. 
Erich Kerschbaum konnte als bester alpiner Skirennläufer des Vereins 1964 den Aufstieg in die
Herrenklasse II schaffen. Den nordischen Rennsport übernahm Georg Schober, der diese Gruppe
später zum erfolgreichsten Team im Skiclub führte.

Nachdem sich die Skisportler beim SV Fürstenstein nicht mehr genügend vertreten fühlten, strebte
man die Gründung eines selbständigen Skiclubs an. Nach vorheriger Absprache wurden durch
Josef Wax
alle interessierten Skisportfreunde am 6. April 1968 zu einer Versammlung in den
Gasthof Forrai eingeladen. Nach kontroverser Diskussion entschlossen sich in vorgerückter Stunde
über 40 Anwesende, einen Skiclub zu gründen, den man den Namen Skiclub Dreiburgenland gab.
Man war sich einig, dass der Verein nicht nur auf Fürstenstein begrenzt,
sondern seinem Namen gerecht, das ganze Dreiburgenland einschließen sollte.

Die Führung des Vereins der ersten Stunde übernahm Josef Wax, die Kassenführung wurde
Alfred Scharrer
übertragen, die Schriftführung hatte Edgar Menzel inne. Für den Bereich Nordisch zeichnete Georg Schober, für den Bereich Alpin Fritz Dankesreiter verantwortlich.
Zum Jugendwart wurde Erich Kerschbaum gewählt.

Die Vorstandschaft wurde vom Arbeitsausschuß unterstützt, dem
Inge Oberleitner, Norbert Altmann und Xaver Zankl
angehörten.

Von diesen Geburtswehen erholte sich das Kind SC Dreiburgenland und wurde in den
vergangenen Jahren zu einem der größten Vereine im Bereich des Skiverbandes Bayerwald.